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Aufgabe 3 - Teil 2


Als Leela den Ort des Geschehens – ein umgebautes, halb verfallenes Haus am Strand – betrat waren die meisten schon da. Brandi kam direkt von der Arbeit und trug darum noch ihre Arbeitskleidung. Sie war in ein intensives Gespräch mit Anne verwickelt und bemerkte das Geburtstagskind erst gar nicht. Das hängt vermutlich auch mit Leelas neuem Erscheinungsbild zusammen.

Darum beschloss Leela sich zuerst mit Marlene zu unterhalten. Sie empfindet dieses Gespräch als herrlich und sehr unterhaltsam, außerdem lenkt es von der Tatsache ab, dass Marlene ihr auch kein Geburtstagsgeschenk gegeben hat. Setzen wollen sich die Damen nicht, was auch daran liegt, dass das Sofa viel bequemer aussieht als es eigentlich ist.

Kurz darauf gesellen sich auch die anderen zu Leela und Marlene, die dabei sind einen ganz neuen Tanz auszuüben. Anne macht aber nicht mit, sie beklagt sich stattdessen über schmerzende Beine. Leela wundert sich eh schon lange wie es Anne immer auf solchen Schuhen aushält.

Auch Brandi hält nicht viel vom Tanzen und setzt sich an die Bar. Sie genießt einen mittelmäßigen Cocktail und ist neidisch, dass es nicht ihr Geburtstag ist. Außerdem überlegt sie wie viel der Stuhl, der übrigens vorzüglich mit ihrem Outfit harmoniert, gekostet hat.

Drei Cocktails später war vergessen, dass Brandi eigentlich nicht viel vom Tanzen hält. Auch Leela hat inzwischen die Getränkekarte entdeckt und das ein oder andere getestet. Die Stimmung ist grandios.

Erschöpft und zugegebenermaßen auch ziemlich hungrig setzt sich Leela auch an die Bar. Das Mädchen, das noch vor wenigen Tagen Leela mit Pipi Langstumpf verglich sitzt auf dem Barhocker neben ihr und ihre Frisur erinnert heute sehr an die von Pipi. Leela beginnt zu kichern, was sicher auch mit dem Alkoholkonsum zu tun hat. Sie bemerkt so nicht wie hinter ihr ein wütender Teenager mit dem Oberkellner schimpft, was eigentlich auch völlig belanglos ist.

Nachdem Leela nebenbei die Bemerkung fallen lässt, dass Miranda doch viel zu jung für alkoholische Getränke sei erwidert diese, dass sie schon fast 12 sei. Leicht schockiert schlingt Leela ihr Essen hinunter. Sie wünscht sich, dass sie auch so viel Geld für so leckere Dinge, wie ihre Nebensitzerin sie bestellte, hat.


Später, es ist kurz vor zwei Uhr, setzt sich Leela auf einen Sessel. „Der würde super mit meiner Wohnzimmerwand harmonieren!“ meint sie und lächelt ihr Gegenüber an, den sie nur noch schwammig erkennen kann. Und dann kam ihr wieder in den Sinn, dass ihre Wohnzimmerwand verschandelt wurde.

Kurz bevor die Wut Leela zum Kochen brachte schneite aber Gerade Kappe, die Mutter von Miranda und die Ehefrau von Albert, der ihr nicht zum Geburtstag gratulieren wollte, herein.

Und sie sorgt für einen netten Lacher als sie mit ihrem edlen Gang die Treppe zur Erhöhung hinaufstürzte. Sie stauchte sich das Handgelenk, was weniger lustig war, aber in dem Moment musste Leela einfach kichern.


Leela muss an die frische Luft und begibt sich deshalb an den Strand. Schnell ist eine Sitzgelegenheit gefunden und wenig später sitzt auch schon der Gesprächpartner von eben neben ihr. „Wie heisu eijendlisch?“ lallt Leela ihn mit einem Strahlen im Gesicht an.

„August!“ kam die Antwort zurück.

„Dasis doch ein Monat!“ kichert Leela. Sie wird immer klarer im Kopf, das mag aber auch daran liegen, dass der letzte Cocktail auch schon ein wenig zurückliegt. Drinnen wird es langsam auch leerer. Ihre Freunde haben sich alle schon verabschiedet.

Das nun-nicht-mehr-Geburtstagskind fordert August zu einem Tanz auf und bei so einem entzückenden Lächeln konnte er einfach nicht wiederstehen. „Isch heiße Leela!“ erwähnt sie beiläufig und nun muss August kichern: „Das ist doch eine Farbe!“

Keine zehn Minuten später stellt Leela fest, dass es doch nicht so warm ist wie angenommen. Zum Glück hat sie ihren Bikini mitgenommen, und auch noch angezogen. Zusammen baden ist sicher sehr romantisch und überhaupt wird schnell ein Fußzeh in das kalte Nass gestreckt.

„Ähm ich hab noch einen Ofen im Kuchen öhm einen Kuchen im Ofen!“ ruft sie schnell und geht aus dem Wasser. So ganz klar ist Leela wohl doch noch nicht, denn ihre Ausrede klingt alles andere als glaubwürdig.

Tatsächlich hat auch August eine Badehose dabei. Na das ist ja mal ein Zufall. Das kalte Nass macht Leela wieder recht klar und als August immer näher schwimmt und seine Hände langsam auf Leelas Bikini zu bewegt ist Leela wieder bei sich.

 


Nicht unbedingt leise kommt Leela nach Hause und zieht ihren Schlafanzug an. Selma wacht auf und will sich gerade beschweren als Leela dazwischen redet: „Haha du bist ja dick geworden. Ja genau da seh ich eine Wampe. Ganz genau da!“ Dann piekst sie ihr in den Bauch.

„Hör mal Kindchen, du hast viel zu viel getrunken und riechst wie Onkel Harry!“

Obwohl Leela Onkel Harry nicht kennt – und seine Existenz auch ein wenig anzweifelt -  ist sie sehr gekränkt.

„Dummes fettes Warzenschwein!“ brüllt Leela außer sich und stößt Selma unachtsam. Die rüstige Frau beginnt zu schwanken. Beinahe wäre der Träger ihres neuen Schlafanzuges gerissen.

Selma malt sich aus was wäre, wenn ihr Träger wirklich gerissen wäre und Tränen steigen auf. Und dann kommt ihr in den Sinn, dass sie mit so einer Furie nicht mehr zusammen leben möchte.

Da sie aber keine andere Bleibe hat und Leela eigentlich ganz gern hat beschließt Selma erstmal eine Nacht darüber zu schlafen. Und zwar auf dem Sofa, das nicht unbedingt bequemer als das alte Sofa ist.

 

18.6.09 12:14
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gregor (18.6.09 12:55)
arme Selma die kann doch auch ix dafür, dass se dick geworden ist

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