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Aufgabe 3 - Von Geschenken und merkwürdigen Nachbarn - Teil 1

 

Die Zeit in der grünen Villa verflog gerade so und darum war es auch wenig verwunderlich, dass die Dusche mal wieder mehr Wasser ausschüttete als einem lieb war. Genervt stellt sich Leela also wieder einmal in die Dusche und versucht den Fehler zu finden: „Eigentlich liegt der Fehler doch ganz offensichtlich an der Dusche. Selma, wir brauchen eine neue Dusche!“

Stolz präsentiert Selma schon wenige Tage später die neue Dusche. Anders als das Vorgängermodell ist dies keine Kabine mit einem scheußlichen Vorhang und darum mussten auch noch ein paar Arbeiten mehr im Bad vorgenommen werden. So wurden schicke Fließen verlegt, die überhaupt nicht zum Rest passen, und eine kleine Wand wurde auch ezogen. „Mit Griff Selma, das ist praktisch, wenn du mal nicht mehr richtig hoch kommst vom Klo.“ Meinte Leela als die Zierleiste montiert wurde. Selma fand es aber nicht so lustig.

Selma war sowieso etwas niedergeschlagen, denn vor einer Woche hat der Doktor festgestellt, dass sie eine Brille braucht. „Du hast den Sehtest also nicht geschafft? Selma, Selma, du wirst alt.“ Daraufhin ist die Gute in Tränen ausgebrochen. Seit dem reagiert sie etwas übertrieben auf irgendwelche Witze, die mit dem Älterwerden zusammenhängen.


Da alle gerade in Umbaustimmung sind, und das Wohnzimmer trotz Selmas wunderbar ausgewählten Dekorationen (oder gerade deswegen?) noch nicht wirklich perfekt aussieht kam Leela die Idee: Streichen. Farbe war schnell organisiert, denn Selma bekommt Rabatt in einem Onlineshop, da sie für ihre Kunstwerke viel Farbe kauft, nur die Sache mit dem Streichwerkzeug erwies sich etwas schwieriger. Mit Selmas Haarpinsel bewaffnet macht sich Leela an die Arbeit und ist heilfroh, als sie den letzten Strich zieht. So verdammt groß ist ihr das Wohnzimmer noch nie vorgekommen.

Solange die Farbe trocknet beschäftigt sich Leela anderweitig. Da die Farbe einen sehr intensiven Geruch hat, sollte sie sich nicht im Wohnzimmer aufhalten und darum denkt sie nun im Schlafzimmer darüber nach, wieso eigentlich Selma die Tapete für die Wand aussuchen durfte.


Das Ganze war auf Dauer aber langweilig und so verschwand Leela wieder im Wohn- und Esszimmer. Die Farbe kam ihr trocken vor und darum wurden die restlichen Bilder wieder an ihren alten Platz gebracht und das Telefon an die Wand montiert. Kurz darauf klingelt es auch schon und Armin fragt nach Selma. Leela ist so benebelt von dem Farbgeruch und Selma sowieso nicht da (sie ist nun dem Kunstclub beigetreten, aber momentan ist außer ihr da nur noch eine weitere Person namens Gerda). Ein lustiges Gespräch über Aliens und die große Liebe entsteht. „Komischer Kauz dieser Armin“ denkt sich Leela später.

Ein paar Tage später steigt Leela glücklich ins Auto. Nicht etwa, weil die Mülltonne schon wieder umgekippt wurde, nein Leela ist nun ein Jahr älter und der 20. Geburtstag ist sicher der wichtigste abgesehen vom 12. und 18. und 3. und all den anderen.

Voller Freude steigt Leela nach getaner Arbeit die Stufen zu ihrer kleinen Villa empor. Als sie heute Morgen das Haus verlassen hat schlief Selma noch seelenruhig und konnte ihr somit nicht ihr Geburtstagsgeschenk übergeben. Außerdem denkt Leela noch über die sommerlichen Temperaturen nach, ja langsam wurde es warm auf Thunderisland und die Schweißflecken unter dem Pullunder waren nicht unbedingt elegant. Da aber ihr blauer Arbeitsdress noch viel verschwitzter war hat sich Leela umgezogen.


Nur noch das Geschenk im Kopf habend stürmt Leela in die Hütte. Widererwarten ist jedoch keine Selma zuhause. Leela zieht ihre verschwitzten Kleider aus und schlüpft ihn einen anderen eisblauen Arbeitsdress (ihr Arbeitgeber gibt ihr ganz viele, denn er möchte, dass sie jeden Tag frisch wie eine Blume zur Arbeit erscheint) als es an der Türe leutet. Anne steht vor der Türe und gratuliert Leela zu ihrem Geburtstag. Mit der Zeit haben sich Leela und Anne Millhouse angefreundet. Anne ist ein paar Jahre älter als Leela, hat eine kleine Tochter und Anne ist ein wahrer Modeguru.

„Hi Leela, alles Gute und so. Leider hab ich kein Geschenk für dich, aber eine wunderbare Idee!“


Annes Idee war ein Einkauf im ultracoolen Modecenter. Ob die Idee unbedingt so großartig war sei dahingestellt. Jedenfalls war Armin auch dort – ein neuer Look würde ihm sicher gut tun – und dieser hatte auch keine Ahnung wo Selma sich aufhielt. Zum Geburtstag gratuliert er Leela ebenfalls nicht, was auch kein Wunder ist, denn er weiß gar nicht, dass Leela heute ihren Ehrentag hat, aber Leela klärt ihn natürlich sehr schnell auf.

Außerdem lernt Leela heute noch einen weiteren Herrn kennen. Albert Kappe hat sich geweigert ihr zum Geburtstag zu gratulieren „Das seh’ ich überhaupt nicht ein. Sie haben mir auch nicht zu meinem Geburtstag gratuliert und ich kenne Sie auch überhaupt nicht!“

Nach einer hitzigen Diskussion mit Herrn Kappe begibt sich Leela endlich zu den Kleiderständern und schaut sich nach einem geeigneten Geburtstagsdress um. Zudem will sie noch etwas für Selma kaufen:“ Die dumme Kuh hat zwar meinen Geburtstag vergessen, aber ihr Kleid ist hässlich und das hat sie nicht verdient!“


Wieder zuhause angekommen erlebt Leela eine Überraschung. Ein Skelett war an die frisch gestrichene Wohnzimmerwand gepinselt. War das etwa ihr Geburtstagsgeschenk? Leela blieb skeptisch: „Das wäre das komischste Geschenk, dass ich je bekommen hab!“

Selma kam just in diesem Moment aus dem Arbeitszimmer.

„Ist das etwa mein Geschenk?“ hackt Leela etwas geknickt nach.

„Was für ein Geschenk? Die Leinwände gingen mir aus und versuch du mal auf dieser Insel so was zu kaufen. Da du die Wände auch bemalt hast, dachte ich das sei ein Gemeinschaftskunstwerk. Wie findest du es?“

„Gemeinschaftskunstwerk? Na klar wieso bin ich da nicht früher drauf gekommen du Hornisse?“ wirft Leela Selma sarkastisch an den Kopf. Die versteht die Welt nicht mehr. Wieso regt sich Leela so auf? Ihr gefallen die roten Wände auch nicht und sie flippt nicht aus und die Sache mit dem Geburtstag versteht sie auch nicht. Woher hätte sie auch wissen sollen wann Leela Geburtstag hat?

Viel Zeit für eine Auseinandersetzung mit ihrer Mitbewohnerin hat Leela aber nicht, denn Anne hat noch ein weiteres Geschenk für sie: einen Frauenabend in der Stadt.

Leela zieht sich noch schnell ihre neuen Sachen an (bei den Sims wäscht man die vorher nie, eigentlich wäscht man dort sowieso nie seine Klamotten) und steckt sich die Haare hoch – vor ein paar Tagen meinte eine Dame mit dem Namen Miranda, dass sie aussähe wie Pipi Langstumpf. Ha, der wird es Leela aber zeigen!

 


 


 

 

18.6.09 12:14
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gregor (18.6.09 12:53)
eines Tages werde ich auch die Wände nur mit einem winizigen Pinsel streichen =D Die Idee ist einfach genial xD

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