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Aufgabe 2 - Wie Selma die Handwerker mit Kartoffelpüree bestach


„Rrrrrring!“Die Sonne war gerade aufgegangen und schon werden die Bewohner der kleinen grünen Bretterhütte geweckt. Leela bereut es sofort, dass sie gestern noch dem Vermieter angerufen hat und die Hütte natürlich noch weitere 4 Monate testen möchte. Gut geschlafen hat Leela nicht. Wie denn auch bei solch einem unbequemen Bett. Hier muss etwas getan werden. Man muss nicht nur Armin gewaltig die Meinung sagen.

Eigentlich bringt das mit Armin gar nichts. Heute Nacht, es war schon spät, denn auf dem Fernseherbildschirm hüpften halbnackte Ladies rum und sangen Lieder aus dem 70ern, hat er auch angerufen. Da hat er aber einen wunden Punkt getroffen, denn niemand stört Selma beim schauen der Sendung „Jürgen und die Unterwäschemodels“. Er war sehr schockiert und hat sofort aufgelegt. Leela beschleicht aber immer noch das ungute Gefühl, dass gar nicht Armin angerufen hat, denn schließlich hatte das Gegenüber gar keine Chance etwas zu entgegnen.

Selma war vollkommen aufgelöst „Was sollen wir nur tun, Leela?“ Die Dame des Hauses wusste sofort Rat „Wir werden dich umstylen, dann erkennt er dich nicht mehr!“. Dass diese Idee total absurd ist, fiel Selma nicht auf. Viel zu sehr freut sie sich auf den Besuch beim Frisör.

„Das ist alles voll hässlich“ mault Selma nachdem sie wohl 100 Kleiderstücke argwöhnisch beäugt hat. Eigentlich kein Wunder, dass die Kleider aus diesem Laden nichts für die rüstige Selma ist, denn der Laden heißt „Affe mit Zebrastreifen“ und ist nicht nur der einzige Laden in der Nähe der kleinen Villa, nein er ist der einzige Kleiderladen auf der ganzen Insel. Kein Wunder, dass man hier auch gleich Brandi wieder trifft.

„Natürlich steht Ihnen das vorzüglich. Die Farbe des Kleides harmoniert so wunderbar mit ihrem Kopftuch.“ Säuselt eine Verkäuferin, aber Selma wirkt noch immer nicht überzeugt. „Dann eben nur eine neue Frisur, so was kann manchmal Wunder bewirken…“ erklärt Leela der guten alten Selma, die ganz niedergeschlagen ist.

Nach einer langen Prozedur – wer ist überhaupt auf die Idee gekommen, dass Selma eine Haarverlängerung braucht? – ist die Frisöse endlich fertig. Selma blickt in den Spiegel und stellt fest, dass sie eigentlich noch immer wie früher aussieht. Leela ist aber nicht bereit eine Schönheits-OP zu bezahlen: “Lieber kauf ich da noch die Hütte!“
Und da fing der Schlamassel an.
Natürlich wollte Leela gleich wieder rückgängig machen, was sie gesagt hat, aber als sie da in Selmas Gesicht blickte wurde sie hypnotisiert. Es ist eben nicht gut, wenn man sich eine Hexe ins Haus holt. Das Haus wurde also gekauft und Selma hat auch gleich einen Trupp polsimscher Arbeiter organisiert, denn so kann man da ja nicht weiter leben. Freudig kommt sie auf das Grundstück gestürmt nach dem sie endlich den Termin für die Bauarbeiten hat „Sie kommen morgen, Leela. Ist das nicht toll? Schon morgen beginnen die mit dem Anbau von den neuen Räumen!“ Das Leela nicht so begeistert ist kann Selma gar nicht verstehen.

Alle packen mit an. Zuerst wurde der Teppich aus dem Bad entfernt. Leela wollte gar nicht wissen was für Getier sich da überall tummelte. Anschließend wurde der billigste Boden im Baumarkt gekauft und fachgerecht ausgelegt. Fachgerecht ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Anschließend versuchte Selma sogar noch die Dusche zu reparieren, aber das wurde zwischenzeitlich auch gesteckt. So ein Pool im Bad sei fast wie eine Badewanne hat Selma gemeint.

Selma war so voller Freude, dass sie schon Löcher für den Keller aushob, der eigentlich gar nicht geplant ist. Erst als sie eine Leitung trifft wird sie in die Realität zurückgeholt. Der Wasserschaden betrifft aber nicht nur den Vorgarten, aus der sowieso schon kaputten Dusche kommt nur noch mehr Wasser heraus und auch der Wasserhahn in der Küche hielt nicht stand.

Leela ist vollkommen fertig, denn auch in der Küche ist Teppichboden verlegt und dieser gibt nun sehr sumpfige Geräusche von sich, wenn man durch die Küche läuft. Von den Geräuschen völlig am Ende wird auch in der Küche renoviert. Da Teppichboden in Meeresblau gerade im Angebot ist, wird nicht lang rumgefackelt, aber dafür werden eben die Kosten für den Anbau gekürzt: „Auf ein oder zwei Quadratmeter mehr oder weniger kommt es doch nicht an, Schätzchen.“ Wurde Leela von Selma beruhigt.
Wie man sich doch täuschen kann…

Selma aber reicht das kleine Arbeitszimmer. Alles Wichtige passt hinein, auch wenn Leela nicht ganz klar ist, wieso man sich eine Staffelei und eine futuristische und sehr teure Lampe anschaffen musste. Selma war jedoch total glücklich und Leela hatte auch nichts gegen den neuen Computer einzuwenden, der ebenfalls in diesem Zimmer seinen Platz fand.

Kurz nachdem alles fertig war (Selma hat noch ein paar total wichtige Accessoires gekauft) wurde schon wieder in das Eigenheim Leelas eingebrochen. Leela stellt aber schnell fest, dass es sich um Marlene handelt, die Leela eine Alarmanlage schenken möchte.

Auch im Wohn- und Esszimmer wurde umgeräumt. Das Bett wurde bei Ebay versteigert und von dem Geld hat sich Leela eine CD gekauft. Selma hat ein altes Sofa angeschleppt und ein paar Holzstühle hat der alte Hausbesitzer vorbei gebracht. Glücklich tanzt Leela durch ihr Eigenheim und stellt fest, dass ihr Pulli irgendwie ein wenig spannt beim Tanzen. Schlagartig wurde Leela klar, dass Selmas nichtvorhandene Kochkünste ziemlich auf die Hüfte gingen.

Zuerst wurde es mit der bekannten Methode des „Wild-auf-dem-Sofa-rumhüpfen“ versucht, aber außer einer kaputten Feder im Sofa hat sich nichts getan. Niedergeschlagen hat Leela also Selma um ein komisches Gebräu gegen Fettleibigkeit gebeten, aber die meinte, dass die nichts bringen würden und erzählte noch einiges mehr, das unwichtig ist. (Das Kissen ist hier nicht auf dem Bild zu sehen, denn es hinderte Leela bei ihren sportlichen Aufgaben)

Missmutig hat Leela dann den grünen Beistelltisch aus dem Haus getragen und in der Frühlingssonne ihre neu erworbene CD gehört und dazu komische Bewegungen ausgeführt. Zum Glück gibt es hier keine Nachbarn, die Leela beobachten konnten. Nur Selma sitzt kichernd hinter dem Fenster.

Tage später, Selma konnte den Text der CD schon auswendig rückwärts aufsagen, war es endlich so weit. Leela zuckt zusammen, da ihr simlischer Sportanzug enger wurde und dann stellt sie fest: ich bin nicht nur dünn, ich bin super sportlich. Stolz geht sie nach drinnen und haut sich erstmal mit Keksen voll. Zum Glück springt sie nicht wieder in die alte Form zurück.

Sie ist so glücklich, dass sie alle ihre Freunde einläd, aber nur Armin, der eigentlich gar kein Freund von Leela ist, kann kommen. Zuerst ist Selma etwas skeptisch, aber schließlich hat sie auch eine menge Spaß. So haben Leela und Selma gemeinsam eine weitere Aufgabe gemeistert.

Ob die Alarmanlage etwas nützt?
Ob Armin endlich mit dem Telefonterror aufhört und dafür an der Türe klingelt?
Ob das Sofa noch einige Aufgaben überstehen wird?
Das erfahrt ihr irgendwann dann, wenn ich mal wieder eine Aufgabe veröffentliche.

 

28.7.08 14:16
 


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