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Aufgabe 3 ist da

Ja was schaut ihr denn so ungläubig? Ich hab es tatsächlich geschafft und meinen inneren Schweinehund überwunden. Die 3. Aufgabe ist da. Viel Spaß damit.

Hier gehts los mit Teil 1.

Leila

18.6.09 12:17


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Aufgabe 3 - Teil 4


Ein paar Stunden später kommt Leela von ihrem nächtlichen Trip zurück und entdeckt das neue Telefon. Sofort bricht sie in Tränen aus als sie das hässliche Ding sieht. „Das hat bestimmt Selma angeschleppt! Das passt doch gar nicht zu meiner Wandfarbe!“

Sie hat schließlich nicht mitbekommen, als ihr Selma erklärte, dass dieses Telefon ein Geschenk Armins sei.

Leelas Geheule und besonders wohl das Gefluche waren lauter als Leela gedacht hätte. Selma hat die Schnauze voll von dem allem und hat gerade eh schlecht geträumt (Jürgen und die Unterwäschemodels sollte abgesetzt werden) und so saust sie wie eine Furie aus dem Schlafzimmer und kurz darauf hängt sie schon an Leela und zerrt an ihr rum. „Dein T-Shirt wird sicherlich kaputt gehen!“ ruft sie immer wieder

Als Leela sich drehen möchte bekommt sie Selmas komplette Wut zu Gesicht.

„Ich finde Armins Telefon ganz toll!“ schreit sie trotzig herum.

Etwas verwirrt und durch die Hände in ihrem Gesicht behindert kontert Leela nur: „Ich aber nicht und ich finde Armin auch nicht toll und ich finde es voll doof, dass du ihn heiraten möchtest. So!“

„Ha! Ich heirate ihn nur, weil es dir nicht gefällt. Ich muss ihn nur noch fragen, aber er wird sicher ja sagen.“

Leela kichert ein wenig, wobei das in ihrer Lage ziemlich schwierig ist, aber die Tatsache, dass Selma und Armin noch nie über ihre Trauung geredet haben findet sie ungemein lustig und das gibt ihr neue Kraft.

Mit einer geschickten Drehung kann sie sich aus Selmas Griff befreien und kurz darauf diese auch schon zu Boden werfen.
Selma stöhnt ein wenig „Oooooh, ich hab mir bestimmt das Steißbein gebrochen und mein Rücken tut auch total weh!“.

Beleidigt verkrümelt sie sich wieder ins Bett.

 


 

Mit gesenktem Haupt und einem schlechten Gewissen tritt Leela am nächsten Morgen Selma gegenüber: „Tut mir Leid, was  mit deinem Rücken passiert ist.“

Aber Selma will davon gar nichts hören.

„Wir können ja zusammen das Skelett überstreichen, dann ist es ein Gemeinschaftsprojekt, ja?“ fragt Leela vorsichtig, aber Selma will überhaupt nicht, dass ihr Skelett überstrichen wird.

 

Als Leela wenig später im Geschäft ist setzt sich Selma wieder an ihren Lieblingsplatz. Eigentlich möchte sie gerne an ihrem Buch weiter schreiben, aber sie kann nur an Leela denken. „Wieso war ich nur so böse zu ihr, immerhin hat sie sich doch entschuldigen wollen?“

Auch ein köstlicher Salat (eigentlich ist er überhaupt nicht lecker, aber sie möchte gerne etwas abnehmen) kann Selma nicht auf andere Gedanken bringen. Selbst nach ihrem alltäglichen Nickerchen ist sie noch traurig.

So beschließt sie einfach Anne anzurufen. Sie weiß sicher Rat.

„Schick siehst du aus Selma!“ sagt Anne mit einem Zwinkern schon wenig später.

Peinlich berührt stellt Selma fest, dass sie noch ihren Schlafanzug vom Mittagschlaf trägt.

Zum Glück weiß Anne Rat: „Ich werde dann alles organisieren!“ sagt sie noch zum Abschied eine Stunde später.

Außerdem beschließt Selma noch die entzückende Familie ihrer Kunstfreundin einzuladen. Das freut Leela bestimmt, wenn sie sieht wie viel Mühe Selma sich gemacht hat.
„Nett, dass du da bist Gerda!“ meint Selma fröhlich zu Gerda, aber ihre Mine ist eher bitterernst.

Als Leela kurze Zeit später von der Arbeit zurückkommt ist ihre Laune fast am Tiefpunkt angekommen. „Da knutscht dieser arrogante Albert einfach seine Tussi auf meinem Gehweg?“ Leela kann es nicht fassen. Wutentbrannt stürmt sie nach drinnen.

Aber drinnen erwartet Leela nichts besseres, da sitzt doch tatsächlich diese Miranda auf IHREM Sofa und schaut fern.

„Hallo Leela, schön dass du da bist. Das Essen ist gleich fertig, kannst du die Turteltauben mal reinholen und dich umziehen?“ säuselt Selma fröhlich.

Schnell ist Albert auch drinnen und setzt sich hin. „Tomaten? Sowas macht meine Frau nie!“ meint er skeptisch und hält sich schockiert die Augen zu.

„Stellen Sie sich nicht so an!“ meint Selma und schlägt zu. Auch Albert traut sich kurze Zeit später ein bisschen zu probieren. Miranda setzt sich auch hin, aber nur, weil sie nicht mit Leela auf dem Sofa sitzen will.

Als Leela ins Bad will, um sich die Hände vor dem Essen zu waschen, trifft sie auf Gerda.

„Die quadratischen Fließen in eurem Bad erinnern mich total an die Dreiecke meiner Schulzeit!“ meint sie vollkommen fasziniert. So hat Leela die Kunstfreundin ihrer Mitbewohnerin noch nie gesehen.

„Voll krass!“ meint diese noch, bevor sie sich aus dem Bad und zu ihrem Mann begibt.

 

Kurz darauf ändert sich Leelas Laune schlagartig, denn Miranda hat ein paar unschöne Worte von sich gegeben. Sie schnappt sich ein Wasserglas und verpasst Miranda damit erstmal eine Abkühlung: „Na findest du deine Schmetterlingsohrringe immer noch schöner als meine?“ fragt sie dazu todernst.

 

 

 

Ein paar Stunden später:

„Komm Albert, lasst uns gehen, das Essen hier schmeckt ja widerlich!“ meint Gerda völlig verzweifelt, als sie später noch etwas Essen will. Bei den frühsommerlichen Temperaturen ist der Käse aber nicht mehr unbedingt so schmackhaft. Albert möchte aber nicht gehen, er findet seine Tochter und Leela seien so ein nettes Paar und würden so lieb miteinander spielen. Dabei hält Leela gerade Mirandas Handtasche nach oben und ruft: „Haha so kommst du nie an dein Pfefferspray!“

Am Abend, als endlich der Kappeclan verscheucht war, findet Leela eine freie Minute, doch kaum setzt sie sich gemütlich hin, geht auch schon das Licht aus: „Hey Selma, mach das Licht wieder an!“ meint Leela merkt aber schnell, dass diese doch schon vor einer Stunde ins Bett verschwunden ist.

„Na toll, jetzt ist auch noch eine Glühbirne kaputt!“

 

 

Ein paar Wochen später arrangiert Anne ein Treffen mit Armin und ihren zwei Freundinnen. Die beiden vertragen sich inzwischen zwar wieder einigermaßen, aber so ganz überzeugt ist Leela nicht von der Idee, dass Selma Armin heiratet. Besonders weil Selma Armin zu Beginn überhaupt nicht ausstehen konnte.

Armin zeigt nach dem Essen auch allen was für ein toller Hengst er ist, aber irgendwie wirkt nur Selma angetan von seinen Sportübungen in Jesussandalen. Leela hat sich derweil geschworen, dass Armin nur ins Haus kommt, wenn er dann eine Typberatung bei Anne machen lässt. Wäre ja eine Blamage, wenn er so hier in ihrem Haus wohnt.

Selma findet sein verhalten aber ganz toll und zeigt es ihm auch gleich. Armin ist sehr angetan und muss sich viel Mühe geben den Blick nicht von Selmas Augen abzuwenden und stattdessen ihren Ausschnitt zu betrachten.

Gegen Ende des Tages gab es aber doch noch eine Meinungsverschiedenheit. Selma möchte gerne eine für ihre Familie typische Hochzeit wohingegen Armin eher eine traditionell christliche Hochzeitsfeier vorziehen würde. Anne ist das alles etwas zu viel und sie geht während Selma sich ihren Ellenbogen hält, nachdem sie ihn am Sofa angestoßen hat, als sie Armin zeigen wollte wie groß eine perfekte Hochzeitstorte sein muss.

Am nächsten Abend ist auch Leelas Überraschung fertig und Anne kommt zu Besuch. Leela freut sich riesig über ein Geschenk – schließlich gab es zu ihrem Geburtstag ja viel zu wenige – und auch über die Tatsache, dass es Selma wirklich leid tut.


Leela vermutet, dass es sich bei dem Geschenk um die wundervollen Donught handelt, die Anne mitgebracht hat. „Schoko oder doch lieber die mit den bunten Steußeln?“ Leela kann sich nicht entscheiden.

Das ist gut für Selma und Anne, denn die hängen derweil das wirkliche Geschenk auf. Anne hat Bilder entwickeln lassen und Rahmen besorgt und nun zieren schicke Bilder von Leela und Selma die Wohnzimmerwand. Leela ist hin und weg und kann den Blick kaum von der Wand lassen.


Viel ist in den nächsten Wochen nicht passiert. Selma hat ihr Buch fertig geschrieben und sogar einen Verlag gefunden. Heute geht sie zur Buchvorstellung. Sie hat extra ein wenig Sport getrieben und ein bisschen im Garten gearbeitet, um wieder zu ihrem alten Gewicht zu kommen. Sie will schließlich nicht fett in ihrem Kleid wirken.

Ein paar Tage später war auch Albert da, denn Leela hat ihn angerufen. Seit Wochen wird täglich die Zeitung geklaut, von einer Person, die seiner Tochter sehr ähnlich sieht.

„Ich habe so was ja nie geahnt. Ich dachte immer meine Tochter wäre eine gute Freundin von Ihnen!“ meint Albert fassungslos.

Selma und Leela müssen zurzeit auch aufpassen, dass sie nicht wieder zulegen, denn sie haben es sich zur Aufgabe gemacht herauszufinden was das ideale Hochzeitsessen ist.

„Chips schmecken sicher jedem. Ich fand sie jedenfalls sehr gut!“ meint Leela und klopft sich auf den Bauch. Da kann die große Feier ja kommen.

Wird es wirklich eine Hochzeit geben?

Wird Selma ein weiteres Buch schreiben?

Wird Miranda aufhören die Zeitung zu klauen?

Das alles erfahrt ihr dann, wenn ich die 4. Aufgabe gespielt und vertextet habe.

 

 

 

18.6.09 12:14


Aufgabe 3 - Teil 3


Als Leela am nächsten Morgen aufwacht ist Selma schon verschwunden, dafür hat sie aber ein wenig Kopfschmerzen. Da sie heute frei hat und nicht weiß, was sie nun tun soll, geht Leela eben in das Arbeitszimmer. Selma verbringt dort immer viele Stunden, obwohl sie zurzeit gar keine Bilder malt. Da hier sonst kaum was ist, muss der Computer so spannend sein. Schnell ist Selmas Passwort geknackt und eine große Datei gefunden.
„Selma schreibt ein Buch?“ wundert sich Leela als sie die Datei näher betrachtet hatte. Leela kichert noch eine Weile über den Inhalt und schreibt dann eine Textdatei. „Selma tut mir leid, dass ich so grob war, aber du bist dick geworden und das Kleid, das ich dir gekauft habe passt vermutlich nicht. Außerdem solltest du dein Passwort ändern. ‚Armin’ ist sehr einfallslos"

Später am Tag steht Selma unsicher vor dem Spiegel. „Ist der Ausschnitt nicht zu groß? Und die Farben, die passen doch gar nicht zu mir!“

Leela kann die Bedenken nicht verstehen: „Wenn du nicht so viel futtern würdest, dann hättest du auch nicht so große Brüste. Außerdem war dein anderer Dress auch sehr bunt!“


Den Grund für Selmas Aufregung kannte Leela nicht. Selma hat nämlich ein Date mit Armin. Leela wird davon sicher nie etwas mitbekommen, denn sie arbeitet für gewöhnlich zu dieser Zeit.

Armin ist sehr erfreut Selma zu sehen und dank dem Ausschnitt sieht er mehr als erwartet.

Zuerst wird ein wenig fern geschaut, denn Armin möchte keinesfalls seine Lieblingsserie verpassen. Selma grübelt derweil über sein Mitbringsel nach. Er hat ihr doch tatsächlich ein Telefon geschenkt, weil er sie nie erreichen konnte. Ist ja auch kein Wunder, da Leela seine Nummer gesperrt hat. „Komischer Kauz!“ kommt es aus Selma heraus?

„Meinst du mich?“ guckt Armin etwas skeptisch.

„Ähm nein, natürlich nicht. Ich mein den Doktor da aus der Serie!“.

Noch bevor sie irgendwas Weiteres sagen konnte warf sich Armin auf sie: „Ich find den Typ auch total schrecklich!“

So wirklich wohl fühlt sich Selma nicht dabei, aber es tröstet sie hinweg über Leelas böse Worte und ein wenig ärgern kann sie ihre Mitbewohnerin damit auch.

Kurz darauf wird ein kleiner Snak genossen und beiläufig erwähnt Armin, dass seine Mutter bald für eine Weile hinter schwedische Gardinen muss: „Ja also sie hat weniger bezahlt, als sie eingekauft hat und ihre Handtasche, in der sie eine Proseccoflasche mitführte, benutzt um den Kassier zu hauen…“

„Aha!“ murmelt Selma „, und was heißt das jetzt?“

„Nun ich muss ausziehen und da dachte ich, dass ich vielleicht bei dir einziehen könnte!“

Ja genau, träum doch weiter du Spinner, weil es hier ja auch so viel Platz hat. Das hat Selma aber nicht gesagt. Sie hat nur ihr Sandwich weiter gegessen.

 

 

 

Zwei Stunden später:

„Er will hier einziehen?“ Leela kann es nicht fassen. Kaum macht sie einmal Überstunden und da bändelt diese Verrückte doch einfach mit diesem Armin an.

„Ja und wir werden auch heiraten!“ konterte Selma.

„Heiraten? Sag mal für wen hältst du mich eigentlich? Erst vergisst du meinen Geburtstag, dann verunstaltest du mein Wohnzimmer und nun soll ich meine Bleibe mit zwei Verrückten teilen?“ Leela ist sichtlich genervt und Selma wird langsam klar, dass das Leben anders läuft als sie es geplant hat.

„Er hat mir auch ein Telefon geschenkt!“ murmelt sie noch leise, aber Leela hört es nicht mehr, denn sie hat sich im Badezimmer eingeschlossen.


Leela isst heute nämlich nicht daheim, denn sie kann gut auf Selmas Kochkünste verzichten. Stattdessen will sie sich den Abend mit Anne und August vertreiben. Anne fühlt sich sprichwörtlich wie das dritte Rad am Wagen, aber eigentlich ist sie schon froh, dass sie nicht zu Hause bei ihrer kleinen Tochter sein muss, die noch nicht so recht begriffen hat, dass man Nachts schläft.

„Also auf was stoßen wir an?“ fragt August, mit seiner etwas rauchigen Stimme, die nicht nur Leela, sondern auch Anne ganz toll findet.
„Auf meine Wohnzimmerwand!“ meint Leela daraufhin und bevor alle den Sekt genießen können muss sie erstmal die lange Geschichte erzählen.

„Ok, also auf Leelas bezaubernde Mitbewohnerin und dass sie bald mit Armin durchbrennt!“ lacht Anne und der Sekt verschwindet so gleich, vielleicht ein wenig zu schnell, in Anne.
August regt sich derweil auf, dass er sich auf den unbequemen Holzstuhl gesetzt hat, während Leela so einen tollen Polsterstuhl hat, und natürlich stört es ihn, dass der Sekt nun nicht mehr so schön blubbert, nach dieser langen Geschichte.


Vor lauter Alkohol wurde irgendwie das Bestellen ein wenig vergessen und so trudelt nach einer Weile lediglich Leelas Wasserglas und ein Salat für Anne ein.

„Ich hab einen Salat bestellt?“ fragt sie etwas ungläubig, aber der Hunger treibt es rein. August scheint keinen Alkohol zu vertragen und lacht nach einer Weile nur charmant vor sich hin.

Würde er Alberts Interpretation des unbekannten Songs aus der Jukebox sehen, würde er sicherlich noch mehr lachen. Schon ein komischer Kauz dieser Albert, und er hat eine genauso komische Familie.


 

 

 

 

 



 

 

 

 

18.6.09 12:14


Aufgabe 3 - Teil 2


Als Leela den Ort des Geschehens – ein umgebautes, halb verfallenes Haus am Strand – betrat waren die meisten schon da. Brandi kam direkt von der Arbeit und trug darum noch ihre Arbeitskleidung. Sie war in ein intensives Gespräch mit Anne verwickelt und bemerkte das Geburtstagskind erst gar nicht. Das hängt vermutlich auch mit Leelas neuem Erscheinungsbild zusammen.

Darum beschloss Leela sich zuerst mit Marlene zu unterhalten. Sie empfindet dieses Gespräch als herrlich und sehr unterhaltsam, außerdem lenkt es von der Tatsache ab, dass Marlene ihr auch kein Geburtstagsgeschenk gegeben hat. Setzen wollen sich die Damen nicht, was auch daran liegt, dass das Sofa viel bequemer aussieht als es eigentlich ist.

Kurz darauf gesellen sich auch die anderen zu Leela und Marlene, die dabei sind einen ganz neuen Tanz auszuüben. Anne macht aber nicht mit, sie beklagt sich stattdessen über schmerzende Beine. Leela wundert sich eh schon lange wie es Anne immer auf solchen Schuhen aushält.

Auch Brandi hält nicht viel vom Tanzen und setzt sich an die Bar. Sie genießt einen mittelmäßigen Cocktail und ist neidisch, dass es nicht ihr Geburtstag ist. Außerdem überlegt sie wie viel der Stuhl, der übrigens vorzüglich mit ihrem Outfit harmoniert, gekostet hat.

Drei Cocktails später war vergessen, dass Brandi eigentlich nicht viel vom Tanzen hält. Auch Leela hat inzwischen die Getränkekarte entdeckt und das ein oder andere getestet. Die Stimmung ist grandios.

Erschöpft und zugegebenermaßen auch ziemlich hungrig setzt sich Leela auch an die Bar. Das Mädchen, das noch vor wenigen Tagen Leela mit Pipi Langstumpf verglich sitzt auf dem Barhocker neben ihr und ihre Frisur erinnert heute sehr an die von Pipi. Leela beginnt zu kichern, was sicher auch mit dem Alkoholkonsum zu tun hat. Sie bemerkt so nicht wie hinter ihr ein wütender Teenager mit dem Oberkellner schimpft, was eigentlich auch völlig belanglos ist.

Nachdem Leela nebenbei die Bemerkung fallen lässt, dass Miranda doch viel zu jung für alkoholische Getränke sei erwidert diese, dass sie schon fast 12 sei. Leicht schockiert schlingt Leela ihr Essen hinunter. Sie wünscht sich, dass sie auch so viel Geld für so leckere Dinge, wie ihre Nebensitzerin sie bestellte, hat.


Später, es ist kurz vor zwei Uhr, setzt sich Leela auf einen Sessel. „Der würde super mit meiner Wohnzimmerwand harmonieren!“ meint sie und lächelt ihr Gegenüber an, den sie nur noch schwammig erkennen kann. Und dann kam ihr wieder in den Sinn, dass ihre Wohnzimmerwand verschandelt wurde.

Kurz bevor die Wut Leela zum Kochen brachte schneite aber Gerade Kappe, die Mutter von Miranda und die Ehefrau von Albert, der ihr nicht zum Geburtstag gratulieren wollte, herein.

Und sie sorgt für einen netten Lacher als sie mit ihrem edlen Gang die Treppe zur Erhöhung hinaufstürzte. Sie stauchte sich das Handgelenk, was weniger lustig war, aber in dem Moment musste Leela einfach kichern.


Leela muss an die frische Luft und begibt sich deshalb an den Strand. Schnell ist eine Sitzgelegenheit gefunden und wenig später sitzt auch schon der Gesprächpartner von eben neben ihr. „Wie heisu eijendlisch?“ lallt Leela ihn mit einem Strahlen im Gesicht an.

„August!“ kam die Antwort zurück.

„Dasis doch ein Monat!“ kichert Leela. Sie wird immer klarer im Kopf, das mag aber auch daran liegen, dass der letzte Cocktail auch schon ein wenig zurückliegt. Drinnen wird es langsam auch leerer. Ihre Freunde haben sich alle schon verabschiedet.

Das nun-nicht-mehr-Geburtstagskind fordert August zu einem Tanz auf und bei so einem entzückenden Lächeln konnte er einfach nicht wiederstehen. „Isch heiße Leela!“ erwähnt sie beiläufig und nun muss August kichern: „Das ist doch eine Farbe!“

Keine zehn Minuten später stellt Leela fest, dass es doch nicht so warm ist wie angenommen. Zum Glück hat sie ihren Bikini mitgenommen, und auch noch angezogen. Zusammen baden ist sicher sehr romantisch und überhaupt wird schnell ein Fußzeh in das kalte Nass gestreckt.

„Ähm ich hab noch einen Ofen im Kuchen öhm einen Kuchen im Ofen!“ ruft sie schnell und geht aus dem Wasser. So ganz klar ist Leela wohl doch noch nicht, denn ihre Ausrede klingt alles andere als glaubwürdig.

Tatsächlich hat auch August eine Badehose dabei. Na das ist ja mal ein Zufall. Das kalte Nass macht Leela wieder recht klar und als August immer näher schwimmt und seine Hände langsam auf Leelas Bikini zu bewegt ist Leela wieder bei sich.

 


Nicht unbedingt leise kommt Leela nach Hause und zieht ihren Schlafanzug an. Selma wacht auf und will sich gerade beschweren als Leela dazwischen redet: „Haha du bist ja dick geworden. Ja genau da seh ich eine Wampe. Ganz genau da!“ Dann piekst sie ihr in den Bauch.

„Hör mal Kindchen, du hast viel zu viel getrunken und riechst wie Onkel Harry!“

Obwohl Leela Onkel Harry nicht kennt – und seine Existenz auch ein wenig anzweifelt -  ist sie sehr gekränkt.

„Dummes fettes Warzenschwein!“ brüllt Leela außer sich und stößt Selma unachtsam. Die rüstige Frau beginnt zu schwanken. Beinahe wäre der Träger ihres neuen Schlafanzuges gerissen.

Selma malt sich aus was wäre, wenn ihr Träger wirklich gerissen wäre und Tränen steigen auf. Und dann kommt ihr in den Sinn, dass sie mit so einer Furie nicht mehr zusammen leben möchte.

Da sie aber keine andere Bleibe hat und Leela eigentlich ganz gern hat beschließt Selma erstmal eine Nacht darüber zu schlafen. Und zwar auf dem Sofa, das nicht unbedingt bequemer als das alte Sofa ist.

 

18.6.09 12:14


Aufgabe 3 - Von Geschenken und merkwürdigen Nachbarn - Teil 1

 

Die Zeit in der grünen Villa verflog gerade so und darum war es auch wenig verwunderlich, dass die Dusche mal wieder mehr Wasser ausschüttete als einem lieb war. Genervt stellt sich Leela also wieder einmal in die Dusche und versucht den Fehler zu finden: „Eigentlich liegt der Fehler doch ganz offensichtlich an der Dusche. Selma, wir brauchen eine neue Dusche!“

Stolz präsentiert Selma schon wenige Tage später die neue Dusche. Anders als das Vorgängermodell ist dies keine Kabine mit einem scheußlichen Vorhang und darum mussten auch noch ein paar Arbeiten mehr im Bad vorgenommen werden. So wurden schicke Fließen verlegt, die überhaupt nicht zum Rest passen, und eine kleine Wand wurde auch ezogen. „Mit Griff Selma, das ist praktisch, wenn du mal nicht mehr richtig hoch kommst vom Klo.“ Meinte Leela als die Zierleiste montiert wurde. Selma fand es aber nicht so lustig.

Selma war sowieso etwas niedergeschlagen, denn vor einer Woche hat der Doktor festgestellt, dass sie eine Brille braucht. „Du hast den Sehtest also nicht geschafft? Selma, Selma, du wirst alt.“ Daraufhin ist die Gute in Tränen ausgebrochen. Seit dem reagiert sie etwas übertrieben auf irgendwelche Witze, die mit dem Älterwerden zusammenhängen.


Da alle gerade in Umbaustimmung sind, und das Wohnzimmer trotz Selmas wunderbar ausgewählten Dekorationen (oder gerade deswegen?) noch nicht wirklich perfekt aussieht kam Leela die Idee: Streichen. Farbe war schnell organisiert, denn Selma bekommt Rabatt in einem Onlineshop, da sie für ihre Kunstwerke viel Farbe kauft, nur die Sache mit dem Streichwerkzeug erwies sich etwas schwieriger. Mit Selmas Haarpinsel bewaffnet macht sich Leela an die Arbeit und ist heilfroh, als sie den letzten Strich zieht. So verdammt groß ist ihr das Wohnzimmer noch nie vorgekommen.

Solange die Farbe trocknet beschäftigt sich Leela anderweitig. Da die Farbe einen sehr intensiven Geruch hat, sollte sie sich nicht im Wohnzimmer aufhalten und darum denkt sie nun im Schlafzimmer darüber nach, wieso eigentlich Selma die Tapete für die Wand aussuchen durfte.


Das Ganze war auf Dauer aber langweilig und so verschwand Leela wieder im Wohn- und Esszimmer. Die Farbe kam ihr trocken vor und darum wurden die restlichen Bilder wieder an ihren alten Platz gebracht und das Telefon an die Wand montiert. Kurz darauf klingelt es auch schon und Armin fragt nach Selma. Leela ist so benebelt von dem Farbgeruch und Selma sowieso nicht da (sie ist nun dem Kunstclub beigetreten, aber momentan ist außer ihr da nur noch eine weitere Person namens Gerda). Ein lustiges Gespräch über Aliens und die große Liebe entsteht. „Komischer Kauz dieser Armin“ denkt sich Leela später.

Ein paar Tage später steigt Leela glücklich ins Auto. Nicht etwa, weil die Mülltonne schon wieder umgekippt wurde, nein Leela ist nun ein Jahr älter und der 20. Geburtstag ist sicher der wichtigste abgesehen vom 12. und 18. und 3. und all den anderen.

Voller Freude steigt Leela nach getaner Arbeit die Stufen zu ihrer kleinen Villa empor. Als sie heute Morgen das Haus verlassen hat schlief Selma noch seelenruhig und konnte ihr somit nicht ihr Geburtstagsgeschenk übergeben. Außerdem denkt Leela noch über die sommerlichen Temperaturen nach, ja langsam wurde es warm auf Thunderisland und die Schweißflecken unter dem Pullunder waren nicht unbedingt elegant. Da aber ihr blauer Arbeitsdress noch viel verschwitzter war hat sich Leela umgezogen.


Nur noch das Geschenk im Kopf habend stürmt Leela in die Hütte. Widererwarten ist jedoch keine Selma zuhause. Leela zieht ihre verschwitzten Kleider aus und schlüpft ihn einen anderen eisblauen Arbeitsdress (ihr Arbeitgeber gibt ihr ganz viele, denn er möchte, dass sie jeden Tag frisch wie eine Blume zur Arbeit erscheint) als es an der Türe leutet. Anne steht vor der Türe und gratuliert Leela zu ihrem Geburtstag. Mit der Zeit haben sich Leela und Anne Millhouse angefreundet. Anne ist ein paar Jahre älter als Leela, hat eine kleine Tochter und Anne ist ein wahrer Modeguru.

„Hi Leela, alles Gute und so. Leider hab ich kein Geschenk für dich, aber eine wunderbare Idee!“


Annes Idee war ein Einkauf im ultracoolen Modecenter. Ob die Idee unbedingt so großartig war sei dahingestellt. Jedenfalls war Armin auch dort – ein neuer Look würde ihm sicher gut tun – und dieser hatte auch keine Ahnung wo Selma sich aufhielt. Zum Geburtstag gratuliert er Leela ebenfalls nicht, was auch kein Wunder ist, denn er weiß gar nicht, dass Leela heute ihren Ehrentag hat, aber Leela klärt ihn natürlich sehr schnell auf.

Außerdem lernt Leela heute noch einen weiteren Herrn kennen. Albert Kappe hat sich geweigert ihr zum Geburtstag zu gratulieren „Das seh’ ich überhaupt nicht ein. Sie haben mir auch nicht zu meinem Geburtstag gratuliert und ich kenne Sie auch überhaupt nicht!“

Nach einer hitzigen Diskussion mit Herrn Kappe begibt sich Leela endlich zu den Kleiderständern und schaut sich nach einem geeigneten Geburtstagsdress um. Zudem will sie noch etwas für Selma kaufen:“ Die dumme Kuh hat zwar meinen Geburtstag vergessen, aber ihr Kleid ist hässlich und das hat sie nicht verdient!“


Wieder zuhause angekommen erlebt Leela eine Überraschung. Ein Skelett war an die frisch gestrichene Wohnzimmerwand gepinselt. War das etwa ihr Geburtstagsgeschenk? Leela blieb skeptisch: „Das wäre das komischste Geschenk, dass ich je bekommen hab!“

Selma kam just in diesem Moment aus dem Arbeitszimmer.

„Ist das etwa mein Geschenk?“ hackt Leela etwas geknickt nach.

„Was für ein Geschenk? Die Leinwände gingen mir aus und versuch du mal auf dieser Insel so was zu kaufen. Da du die Wände auch bemalt hast, dachte ich das sei ein Gemeinschaftskunstwerk. Wie findest du es?“

„Gemeinschaftskunstwerk? Na klar wieso bin ich da nicht früher drauf gekommen du Hornisse?“ wirft Leela Selma sarkastisch an den Kopf. Die versteht die Welt nicht mehr. Wieso regt sich Leela so auf? Ihr gefallen die roten Wände auch nicht und sie flippt nicht aus und die Sache mit dem Geburtstag versteht sie auch nicht. Woher hätte sie auch wissen sollen wann Leela Geburtstag hat?

Viel Zeit für eine Auseinandersetzung mit ihrer Mitbewohnerin hat Leela aber nicht, denn Anne hat noch ein weiteres Geschenk für sie: einen Frauenabend in der Stadt.

Leela zieht sich noch schnell ihre neuen Sachen an (bei den Sims wäscht man die vorher nie, eigentlich wäscht man dort sowieso nie seine Klamotten) und steckt sich die Haare hoch – vor ein paar Tagen meinte eine Dame mit dem Namen Miranda, dass sie aussähe wie Pipi Langstumpf. Ha, der wird es Leela aber zeigen!

 


 


 

 

18.6.09 12:14


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